TEXTE & REDEN

Hier finden Sie Texte zu meiner Arbeit und Eröffnungsreden. Sie waren wichtig, haben mir Mut gemacht und mich auf meinem künstlerischen Weg begleitet. Ich danke allen Autorinnen und Autoren.

die kleine Weltlaterne, Berlin 2018

Eröffnungsrede:
PATRICK KAUFMANN

Helga Ntephe’s Klangwelten

Ich beginne meine Rede mit einem Zitat
von George Bernhard Shaw:
wir, die Öffentlichkeit und ihre amtlichen Vertreter, sind normalerweise nicht absichtlich stur konservativ oder kleingeistig. Es ist einfach so, das wir oft unvorbereitet sind, wenn uns ein Künstler eine neue Idee vorstellt, er oder sie hat dann Monate….

Galerie Bernau, 2011

Eröffnungsrede:
ARIANE MHAMOOD

DYNAMIK BERNAU – DIE POESIE DES ALLTÄGLICHEN

….Poetisiert wird somit nicht nur das Alltägliche, Profane auf der gegenständlichen Ebene, sondern darüber hinaus auch die Fotografie selbst. Die technischen Möglichkeiten der digital art geben Helga Ntephe die Freiheit, etwas Gesehenes mit Ideen und Poesie aufzuladen, ein äusseres Bild zu beseelen, indem sie ein inneres sichtbar macht und hierdurch den »Mythos« des erlebten Moments ins Bild überführt….

Galerie Kunstmacher GmbH (später Galerie Hellenthal), Berlin 2002

Eröffnungsrede:
DR. HEIKE WELZEL

AUSSTELLUNG: HELGA NTEPHE . zur Eröffnung der Galerie Kunstmacher GmbH

….Helga Ntephe….ist eine Schamanin im Reich der Kunst: Sie sieht die Vieldeutigkeit im alltäglichen Einerlei, sie entdeckt die zeichenhafte Spuren im Nebel des Gewöhnlichen, sie erfasst die alten Mythologien im Hier und Jetzt. Durch die zauberhafte Beschwörung von Form und Farbe gelingt es ihr, zwischen verschiedenen Welten zu vermitteln und tragfähige Brücken zu spannen….

Gotisches Haus Spandau, Berlin 1995

Katalog-Text:
HELGA NTEPHE

Helga Ntephe : Augenblicke

….Denn so möchte sie ihre Arbeit verstanden wissen, als Reise in ein unbekanntes Land voller Geheimnisse.
Wo Bekanntes in einen anderen Zusammenhang gestellt, plötzlich wieder neu gesehen, und Fremdes durch neugieriges Erforschen vertraut wird; ein ständiges Bewegen, Durchbrechen und Überschreiten von Grenzen..

Schering Kunstverein, Berlin 1984

Katalog-Text:
DR. CLAUDIA MÜLLER

Bewegung und Verwandlung: zu Bildern von Helga Primbnow

….Auf den ersten Blick erscheinen Helga Primbnows großformatige, starkfarbige Bilder wie informelle, vordergründig an den Kandinsky der zweiten Dekade. Sie lassen den Weg der Abstraktion hinter sich zurück, um zu einer neuen Freiheit jenseits der Antithese von Gegenstandslosigkeit (Konkretion) und Gegenständlichkeit zu finden, wo beide sich ineinander verwandeln können…. Die Bildtitel schließlich notieren die durch Formcharaktere oder Farbstimmung hervorgerufenen Assoziationen. Sie erklären nicht, sondern sind selbst Teil des Bildes, indem sie demselben Bewegungsprinzip, der Methode der Verwandlungen folgen….

Lagenser Kunststiftung Sibylle Dotti, Lage 2018

Laudatio:
VANESSA HEITLAND M.A.

Helga Ntephe – verOrtung

….Bemüht man den Duden zum Wort »verorten«, so liest man dort folgende Definition: »einen festen Platz in einem bestimmten Bezugssystem zuweisen«….Und so begegnet Ihnen als Betrachtern in dieser Ausstellung nicht nur ein
über Jahrzehnte gewachsenes, vielschichtiges, künstlerisches Werk….

Verein Berliner Künstler, 2006

Laudatio:
ALICE STRÖVER

aus der Laudatio zur Verleihung des VBK-Kunstpreises – Benninghaus Preis an Helga Ntephe 2006

….Auf künstlerisch hohem Niveau wird zwar ein sehr schmaler Grat betreten: ein mögliches Abgleiten in bunten Bonbon-Kitsch wird aber dennoch vermieden und statt dessen mit einem ironischen Augenzwinkern eine träumerische Assoziationskette im Betrachter geweckt, die den Fastfood-Laden an der Ecke in ein Märchen-Schloss verwandelt…..

Studio im Hochhaus, Berlin 1999

Eröffnungsrede:
CHRISTEL HARTMANN-FRITSCH

Helga Ntephe

….Über ihre Bilder macht uns H.Ntephe zu Komplizen, gemeinsam mit ihr sitzen wir in den Zaubergärten, die sie für sich und uns angelegt hat. Es sind magische Orte, die uns erstaunlicher Weise nicht unserer täglich gelebten Alltagswelt, unserer Umwelt entfremden, sondern uns vielmehr unseren ganz persönlichen, täglichen Bezügen näher bringen. Wenn wir uns in ihre Bilder hineinbegeben, erleben wir uns ein Stück weit selbst!….

Hrsg. Galerie Spandow, Berlin 1990

Katalog-Text:
ANDREA WILFERT

Künstlerpartnerschaft Berlin – Riga

»Die Menschen wollen das Leben enträtseln.
Mir aber macht erst das Geheimnis des Lebens
das Leben schön und lebendig.«

Alfred Kubin

….Mit der Unbekümmertheit und Leichtigkeit ihrer Malerei bewahrt sich Helga Primbnow eine gewisse Ursprünglichkeit und Natürlichkeit in der Ausdruckskraft,
die an die Welt des Kindes erinnern läßt. Das Spektrum der Formsprache reicht vom Poetisch-Realistischen zum Phantastischen und vom Naiven zum Raffinierten…. Ihr Gefühl für Maß und Ordnung der Komposition, die Ruhe und Zeitlosigkeit, die innere Versunkenheit ihrer künstlerischen Intentionen entwickelt eine transzendente Stimmung….